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OV Hollenstedt

Grüne in der Samtgemeinde Hollenstedt

Werbung geht auch leiser

Die erste Sitzung des Samtgemeinderates nach der Sommerpause fand am Dienstag, dem 29.09., statt.

In dem Bericht des Samtgemeindebürgermeisters informierte Heiner Albers zunächst über die noch mangelnde Nachfrage nach dem Anrufsammeltaxi (AST) und versprach, noch einmal die Werbetrommel für dieses besondere Angebot zu rühren.
Weiterhin schätzte er ein, dass bis zum Ende des Jahres 2016 die Samtgemeinde mindestens 200 Flüchtlinge aufnehmen werde.
Zur Abstimmung stand die Annahme einer Spende in Höhe von fast 3.000 € über einen Kinderbus für den Kindergarten Moisburg. Unsere Fraktion stimmte dagegen, weil wir die Werbung überdimensioniert für kleine Kinder empfanden. Ein kleineres Logo der Volks- und Raiffeisenbank hätte es nach unserer Ansicht auch getan. Werbung – auch von einer seriösen Bank - geht leiser.

Die Förderrichtlinien zum Erwerb der Fahrerlaubnis Klasse C sowie eine neue Satzung für die Freiwilligen Feuerwehren wurden einstimmig beschlossen. Sehr freuten sich unsere Fraktionsmitglieder darüber, dass die Feuerwehr-Aufwandsentschädigungssatzung mit der Alternative 3 genehmigt wurde. Zwei Wochen zuvor lehnte die Mehrheitsfraktion von CDU/WGH in der Sitzung des Feuerschutzausschusses diese noch ab und bevorzugte die Alternative 2. Damit wurde zum dritten Mal diese Entschädigungssatzung für die ehrenamtliche Arbeit bei den Freiwilligen Feuerwehren angepasst.

Die neue Satzung über das Friedhofs- und Bestattungswesen sowie die Friedhofsgebührensatzung wurden einstimmig angenommen.

Drei Jahre lang gab es kein Vorwärtskommen beim Winterdienstkonzept. Der Empfehlung der Verwaltung zum Schneeräumen und Streuen mochten wir nicht folgen und enthielten uns. Das neue Konzept ist nach unserer Auffassung eine geringe Verbesserung zum alten, reicht allerdings noch nicht aus.

Für ein wenig Aufregung in der Sitzung sorgte der unter Eilbedürftigkeit eingeschobene Tagesordnungspunkt Erhöhung des Zuschusses an den pädagogischen Mittagstisch in der Grundschule Hollenstedt in Höhe von 15.500 €. Hier mochte der Samtgemeinderat nicht mitziehen. Es stellte sich in der Aussprache heraus, dass der Förderverein ohne Abstimmung mit Verwaltung und Rat sich ein Gerät für das Aufwärmen von Essens im Wert von 9.500 € angeschafft hatte. Für die personelle Aufstockung wurden schließlich 6.000 € genehmigt.

Der Mittagstisch liegt uns sehr am Herzen, jedoch teilten wir die Ansicht, dass man nicht im Vorwege Tatsachen schaffen kann, die der Rat nachträglich absegnen darf. Die Vorgehensweise muss eine andere sein, um gegebenenfalls Alternativen der Beschaffung oder über die Miete eines Geräts abzuwägen.



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