01.12.2019

Halvesbostel abgehängt?

Auf Biegen und Brechen versucht die Gemeinde Halvesbostel einen Eingruppen-Kindergarten durch die Samtgemeinde zeitnah bauen zu lassen. Wir Grünen betrachten einen Kita-Standort mit nur einer Gruppe kritisch. So lehnten unsere beiden Mitglieder im letzten Jugend-, Sozial-, Kultur- und Sportausschuss den Vorschlag der Samtgemeindeverwaltung ab. Wir bevorzugen insbesondere aus finanzpolitischen Gründen den Beibehalt des bewährten und geschätzten Spielkreises.

Seit langem hat kein Thema in der Samtgemeinde Hollenstedt ein so heftiges Echo erzeugt: Umwandlung des bewährten Halvesbosteler Spielkreises in einen Eingruppen-Kindergarten einschließlich An-/Neubau bei sinkenden Kinderzahlen.
In der Abwägung, einen kostspieligen Eingruppen-Kindergarten unverzüglich zu bauen und zu finanzieren, können wir das gewünschte Projekt so nicht befürworten. Die Samtgemeinde ist nämlich völlig unterfinanziert. Den Finanzproblemen haben wir zurzeit Vorrang eingeräumt. Es gilt außerdem, viele schon beschlossene Maßnahmen im Bereich Krippe und Kita umzusetzen. Nach nun neun Jahren Wartezeit sollte die gewaltige Investition für ein neues Rathaus auf den Weg gebracht werden. 25 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter warten auf angemessene Arbeitsbedingungen. Alle Investitionen gleichzeitig in Angriff zu nehmen, geht nicht. Also Halvesbostel: Erst hinten anstellen!
Daher haben wir am letzten Montag im Jugend-, Sozial-, Kultur- und Sportausschuss gegen einen unverzüglichen Bau einer Eingruppen-Kita in Halvesbostel gestimmt. Die Befürworter waren allerdings in knapper Mehrheit.
Da der Halvesbosteler Gemeinderat nur noch die Trägerschaft bis zum 31.12.2020 übernehmen möchte, favorisieren wir die Beibehaltung des Spielkreises in neuer Trägerschaft.

Insbesondere wir Grünen müssen nun zu unserer schwierigen Entscheidung viel Prügel einstecken. So kursieren mehrere Emails mit harscher Kritik – unsozial, unökologisch. Von einer abgehängten Gemeinde Halvesbostel wird gar gesprochen. Das jedoch stimmt einfach nicht!
Die Leistungen der Gemeinde Halvesbostel betragen ca. 300.000 €/jährlich in Richtung Samtgemeinde; die Samtgemeinde unterstützte mit ca. 1 Mio. € innerhalb der letzten 16 Monaten ihre kleinste Mitgliedsgemeinde. Halvesbostel profitiert im Rahmen des innergemeindlichen Lastenausgleichs am stärksten pro Kopf der Einwohnerinnen und Einwohner. Abgehängt sieht bestimmt anders aus!

In unserer Pressemitteilung vom 28.11.2019 fassten wir unsere Überlegungen zusammen.

Die Kreiszeitung Wochenblatt Nord Heide vom 27.11.2019 berichtet auf Seite 27 über die Standortdiskussion:
Eltern in Halvesbostel müssen weiter bangen

 

 

29.11.2019

Alles zurück auf Los

Im September stellte unsere Fraktionsvorsitzende Christiane Melbeck eine Anfrage zur Schadstoffbelastung des MicMac-Geländes in Moisburg, der als Krippenstandort schon beschlossen war. Die Antwort der Samtgemeindeverwaltung ist sehr ernüchternd.

In unserer Anfrage Sachstand Krippenneubau Moisburg-Bodenbelastung des Geländes stellte unsere Fraktionsvorsitzende zehn Fragen zum geplanten Krippenstandort. Die Antwort zur Sitzung des Jugend-, Sozial-, Kultur- und Sportausschusses am 25.11.2019 ist eindeutig:
Der Standort ist für die Kleinsten der Kleinen nicht geeignet.
Der Boden des ehemaligen Parkplatzbereiches der Diskothek ist mit den Schwermetallen Vanadium und Chrom stark belastet. Die Sanierungskosten wurden im Frühjahr von der Verwaltung noch mit ca. 60.000 € veranschlagt – nach neuester Schätzung müsste die Samtgemeinde 200.000 € in die Hand nehmen. Diese Summe ist für einen kritischen Standort in einer unterfinanzierten Samtgemeinde nicht leistbar.
Die Samtgemeindeverwaltung schlägt nun einen Plan B vor: Eine Krippengruppe wird am Kita-Gelände in Moisburg angebaut. Eine Gruppe wird nach Grauen in die Gemeinde Appel verlegt, zunächst in einem Container. Alle Maßnahmen werden teurer als geplant. Die alten Beschlüsse wurden zurückgezogen.

Die Antwort der Verwaltung finden Sie hier:

Die Kreiszeitung Wochenblatt Nord Heide berichtet am 20.11.2019 auf Seite 13 über das Aus des Krippenstandortes auf dem MicMac-Gelände:
Keine Krippe auf dem ehemaligen MicMac-Gelände

 

 

27.10.2019

Grünes Urgestein

Seit 30 Jahren ist Ruth Alpers Mitglied der Grünen und somit grünes Urgestein in Hollenstedt. Auf der letzten Ortsverbandssitzung von Bündnis 90/Die Grünen wurde dieses beachtenswerte Jubiläum gewürdigt.

Der Ortsverband von Bündnis 90/Die GRÜNEN ehrte auf seiner letzten Mitgliederversammlung Ruth Alpers für 30 Jahre aktive Mitgliedschaft. Anlass für Ruth Alpers, den Grünen vor drei Dekaden beizutreten, war in friedensbewegten Zeiten der Nato-Doppelbeschluss und die Anti-AKW-Bewegung. Auch der Einsatz für den Schutz von Minderheiten sowie sozial schwächeren Menschen lag ihr am Herzen. Ruth Alpers ist in der Kommunalpolitik nicht wegzudenken. Ihr langjähriges Engagement, ehrenamtlich im Gemeinderat Hollenstedt, im Samtgemeinderat Hollenstedt und im Kreis engagiert zu arbeiten, ist nicht hoch genug einzuschätzen. Ruth Alpers war schon in nahezu allen Ausschüssen, vom Feuerschutz zu den Finanzen, von Schule zum Bauen, Soziales und Wirtschaft: Jeden Bereich hat die als fleißig und verlässlich geltende Kommunalpolitikerin kennen gelernt.
Mit einem Blumenstrauß und grünem Schutzengel als Geschenk in der Hand sagte die Jubilarin sichtlich gerührt: „Kommunalpolitik regelt die Dinge direkt vor Ort; wirklich jedes Thema ist interessant, wenn man genauer hinsieht.“ Global denken – lokal handeln; die Demokratie gegen Angriffe schützen und die Schöpfung erhalten, wären die Schwerpunktthemen der Zeit. Nicht nur heimlich und still grün wählen, appellierte sie, sondern öffentlich Flagge für Natur und Soziales zeigen, das sei das Gebot der Stunde, glaubt das Urgestein der Hollenstedter Grünen.

 

 

17.10.2019

Waldbegehung mit Försterin

Der Ortsverband Hollenstedt von Bündnis 90/Die Grünen bot kürzlich für seine Mitglieder und interessierte Einwohner*innen einen besonderen Waldspaziergang an. Die teilnehmende Gruppe traf sich bei Nieselregen mit der Bezirksförsterin Nicola Matthies zu einer Waldbegehung am Heidenauer Weg.

Ziel der dreistündigen Waldbegehung war es, mehr über den Zustand des Waldes in Hollenstedt zu erfahren. Bei dem Rundgang, der von mehreren Stopps unterbrochen wurde, zeigte die Fachfrau, woran der Wald leidet. Wegen des Klimawandels und insbesondere der letzten beiden trockenen und warmen Jahre herrschen günstige Bedingungen für die Vermehrung spezieller Pilze und für das enorme Ausbreiten unterschiedlicher Borkenkäferarten, die das Leben der sowieso gestressten Bäume noch schwerer machen – sie gar absterben lassen. Der wirtschaftliche Schaden für die Waldbesitzer*innen, die über Jahrzehnte ihre Bäume pflegen müssen, ist enorm. Große Mengen von Schadholz – vorwiegend Fichten - lässt die Preise purzeln.
Die Funktion des Waldes als CO2-Speicher in den Bereichen Kohlenstoffbindung, Holzproduktspeicher für Bauten sowie als Energiesubstitution sprach die Bezirksförsterin mehrfach an. Auch die schwierige Frage nach der Zukunft der Wälder wurde diskutiert und welche Maßnahmen für den Erhalt sinnvoll erscheinen.

Mehr zum Klimaschutz durch Waldbewirtschaftung und Holzverwendung im Landkreis Harburg finden Sie in der informativen Broschüre CO-2-OPT hier zum Download .

Das aktuelle GRÜNE Positionspapier Waldschutz ist Klimaschutz ist Waldschutz kann hier heruntergeladen werden.

update 27.10,2019:
ard und zdf berichten ausführlich über die Situation des Waldes:
"Wir haben eine Zäsur draußen im Wald"

Klima und Wald: Gut Ding braucht Weile

 

 

04.10.2019

Nichts gewesen außer Spesen

Im Galopp wurde die letzte Samtgemeinderatssitzung innerhalb von 35 Minuten abgehakt. Zu entscheiden gab es wenig; die meisten Punkte wurden zur Kenntnis gegeben. (Siehe Tagesordnung)

Auf der Samtgemeinderatssitzung am 01.10.2019 in Klauenburg stand nicht viel auf der Tagesordnung. Der TOP 8 Außerschulische Betreuung in der Grundschule Sprötze-Trelde wurde zudem von der Tagesordnung einstimmig gestrichen, da der Samtgemeindebürgermeister über die Kostenübernahme mit der Stadt Buchholz noch verhandeln soll.
Die Niederschrift über die Sitzung am 01.07. lehnte unsere GRÜNEN-Fraktion ab, da unser Vorschlag über eine Erhöhung der Samtgemeindeumlage im Protokoll keinen Niederschlag fand. Der überplanmäßigen Ausgabe wegen der Erhöhung des Schulgeldes in Trelde stimmte der Samtgemeinderat ohne Diskussion einstimmig zu.
Da die Samtgemeinde ein Darlehen in Höhe von 700.000 € aufnehmen muss, um den Ausbau des Feuerwehrgerätehauses in Halvesbostel zu finanzieren, meldete sich unser GRÜNES Ratsmitglied Manfred Thiel zu Wort. Er wies auf den kuriosen Umstand hin, dass die Samtgemeinde ca. 85.000 € jährlich für Fremdkapitalzinsen leiste, zugleich die reichen Mitgliedsgemeinden demnächst Strafzinsen für Guthaben über 100.000 € bei den Banken entrichten müssten. Thiel: „Die Mehrheitsgruppe muss sich endlich Gedanken über die Finanzbeziehungen zwischen Samtgemeinde und Mitgliedsgemeinden machen.“

Etwas turbulenter wurde die Ratssitzung, als der Samtgemeindebürgermeister über das Oberverwaltungsgerichtsurteils zur Klage der AfD gegen die Samtgemeinde berichtete. Manfred Cohrs (CDU) nahm das als Gelegenheit für einen Rundumschlag. Für die ca. 5.500 € entstandenen Kosten hätte man eine Lautsprecheranlage für die Ratssitzungen anschaffen können, kommentierte er verärgert.

update 09.10.2019:
Die Kreiszeitung Wochenblatt Nord Heide berichtet am 09.10.2019 über die AfD-Schlappe vor dem Verwaltungsgericht.
AfD-Klage kostet die Steuerzahler 5.500 Euro / AfD gibt sich als schlechter Verlierer

 

 

03.10.2019

Herbstmarkt 2019

Erneut spendete unser Ortsverband auf dem Hollenstedter Herbstmarkt ein Fass Bier. Unser Kassierer und Mitglied im Gemeinderat Hollenstedt, Ralf Wegener, durfte das Fass beim Marktfrühstück am 28.09. anstechen. Professionell wie beim Oktoberfest in München lief das Bier nach dem dritten Schlag. Da gab es natürlich Applaus.

Die Kreiszeitung Wochenblatt Nord Heide berichtet am 02.10.2019 über den Herbstmarkt:
Freibier zum Auftakt


29.09.2019

Standorte und Standpunkte

Aufgabe der Samtgemeinde ist es unter anderem, gemeindliche Projekte, die die Mitgliedsgemeinden einzeln nicht leisten können und diese überfordern, zu organisieren und zu finanzieren - so die Grundschulen, die Krippen und Kitas sowie die Freiwilligen Feuerwehren und natürlich die zentrale Verwaltung.

Halvesbostels Bürgermeister Ravens macht sich seit einiger Zeit stark für eine Kindertagesstätte in seiner Gemeinde und möchte den bewährten Spielkreis abschaffen. Das kann man fordern, verkennt aber die finanzielle Situation der Samtgemeinde. Schon der Ausbau des Feuerwehrgerätehauses in Halvesbostel belastet den Haushalt mit 700.000 € stark. Geplant waren dafür ursprünglich Ausgaben in Höhe von 450.000 €. Der Kreditrahmen der Samtgemeinde ist aber inzwischen ausgeschöpft. In der Diskussion über diesen Standort erhöht die Mitgliedsgemeinde den Druck auf den Samtgemeinderat zunehmend. Die Gemeinde Halvesbostel beschloss die Trägerschaft von ihrem beliebten Spielkreis Ende 2020 aufzugeben. Das finden wir GRÜNEN falsch. Eine bewährte und geschätzte Einrichtung abzuschaffen, weil man den Erziehungsberechtigten im Ort gern auch ein neues Gebäude bieten möchte, ist nur mit dem Tunnelblick Halvesbostel gesehen.

In der Gemeinde Moisburg soll eine Krippe auf dem kontaminierten Boden des Mic Mac entstehen. Um Genaueres öffentlich zu erfahren, haben wir einen Fragenkatalog an den Samtgemeindebürgermeister geschickt.
Hier geht es zur schriftlichen Anfrage!

Außerdem möchte man in Moisburg die dortige Grundschule baulich erweitern. So werden weitere große Investitionen angemeldet.
Als weitere Standorte für Krippe und Kita kommen noch die Gemeinden Appel und Regesbostel ins Spiel.
Inzwischen meldet die Gemeinde Drestedt Kita-Bedarf an, ein Grundstück für den Bau einer Kita/Krippe könnte Drestedt bereitstellen. Die Finanzierung des Grundschulstandorts Trelde steht auch wieder mal auf dem Prüfstand.
Vergessen darf man nicht, dass noch das Millionenprojekt Samtgemeinderathaus ansteht. Hier geht es auch noch um den richtigen Standort.
Alle Projekte gleichzeitig aber sind nicht finanzierbar.

Betrachtet man die Standortdiskussion um den Ausbau der Grundschulen, der Krippen und Kitas, so muss man örtlichen Wunsch und pragmatische Lösung politisch abwägen. Sollte das Moisburger Krippengrundstück extreme Sanierungskosten verursachen, so müssen alternative Standorte in anderen Gemeinden, z. B. Halvesbostel zügig geprüft werden.
Es wird Zeit, dass nicht nur die Bürgermeister der Gemeinden ständig Wünsche anmelden, sondern auch betrachten, welche Zahlungen und Leistungen sie für die Samtgemeinde erbringen. Wir sind gespannt, zu welcher Präferenz die CDU/SPD-Mehrheitsgruppe kommt.
Ein Gesamtkonzept für die Samtgemeinde muss her, an welchen Standorten was und wie finanziert wird!

Hier geht es zur Berichterstattung der Kreiszeitung Wochenblatt:
Spielkreis soll zur Kita werden / Eine Kita für Halvesbostel?

update 09.10.2019:
Die Kreiszeitung Wochenblatt Nord Heide berichtet am 09.10.2019 auf Seite 18 über den Moisburger Wunsch, bei sehr niedrigen Klassenfrequenzen die Grundschule ausbauen zu lassen.
Mehr Platz für Umsetzung pädagogischer Konzepte

 

 

26.09.2019

Drestedter Dorfgemeinschaftshaus eingeweiht

Mit relativ geringen Mitteln und viel Eigenleistung wurde in der Gemeinde Drestedt ein neues Dorfgemeinschaftshaus gebaut und nun eingeweiht.

Das gemeindliche Gebäude in Holzständerbauweise errichtet, wurde kürzlich eingeweiht. Im ersten Stock vermietet die Gemeinde eine 85 m2 große Wohnung. Mit den Mieteinnahmen können die laufenden Betriebskosten gedeckt werden. Auch das macht das Projekt interessant.

Am 11. und am 18.09.2019 berichtet die Kreiszeitung Wochenblatt Nord Heide über das Drestedter Dorfgemeinschaftshaus:
Eigene Kompetenz für Neubau mit genutzt
Ein Ort für Jung und Alt

Hier geht es zur Drestedter Homepage!
https://www.drestedt.info/

 

 

Auf der letzten Gemeinderatssitzung in Wenzendorf stand wieder einmal die Dorferneuerung im Zentrum der Tagesordnung. Der Rat war einstimmig dafür, weitere Fördermittel für die Dierstorfer Projekte trotz Kostenexplosion zu beantragen. Hitzig wurde es, als unsere GRÜNEN-Fraktion Auskunft über die Bauaktivitäten im Gewerbegebiet Wennerstorf wünschte.

Zunächst berichtete der Bürgermeister in der Wenzendorfer Gemeinderatssitzung über den Antrag auf eine Tempo-30-Zone in der Straße Zum Eckerkamp. Die zuständige Behörde habe den Antrag genehmigt, die Schilder müssten nur noch bestellt werden. Das ist sehr erfreulich.

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Die Tagesordnung der Samtgemeinderatssitzung Hollenstedt in Klauenburg am 01.07.2019 war recht überschaubar. In der letzten öffentlichen Sitzung vor der Sommerpause befasste sich der Samtgemeinderat mit der Aufgabe des Mandats von Herrn Jens Krause (AfD) und den Mehrkosten für das Feuerwehrgerätehaus in Halvesbostel. Einige Anfragen und Anregungen - vorwiegend von unserer GRÜNEN-Fraktion - rundeten die relativ kurze Sitzung ab.

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28.05.2019

Zweitstärkste Kraft – wir GRÜNEN

Bei den Wahlen zum EU-Parlament kamen wir GRÜNEN Mitglieder sowie Freundinnen und Freunde bei einer Wahlbeteiligung von 67,1 % aus dem Staunen nicht heraus. Samtgemeindeweit erhielt unsere Bundesliste 27,0 % (1.641) der 6.108 abgegebenen Stimmen. Nach der CDU (30,5 %) stehen wir auf Rang zwei weit vor der SPD (13,4 %).

Wir bedanken uns bei den Wählerinnen und Wählern für das Vertrauen, das unserer Partei entgegengebracht wird. Dieses Ergebnis ist nicht nur in Brüssel und Straßburg Ansporn, sondern auch im Landkreis Harburg (Bündnis 90/Die GRÜNEN 26,2 %) sowie für unsere politische Arbeit in der Samtgemeinde Hollenstedt.
In der kleinen Mitgliedsgemeinde Wenzendorf durften wir sogar über Platz 1 bei einer beachtlichen Wahlbeteiligung von 70,1 % jubeln (GRÜNE 31,1 % = 178 Stimmen; CDU 27,7 % = 159; SPD 13,3 % = 76; AfD 8,7 % = 50; FDP 5,6 % = 32). Wenn Sie weitere Ergebnisse der Samtgemeinde und des Landkreis Harburg recherchieren möchten, klicken Sie auf den nachfolgenden Link.

https://wahlen.landkreis-harburg.de/eu2019/ergebnisse_samtgemeinde_03353403.html

 

 

01.05.2019

Erster Schritt in die richtige Richtung

Beim letzten Treffen der Bürgerinitiative Lärmschutz Hollenstedt war Landtagsmitglied Heiner Schönecke (CDU) zu Gast. Er berichtete, dass nun der Petitionsausschuss beim Landtag in Hannover die über 80 Eingaben aus dem Jahre 2017 (!) bearbeitet hätte. Erfreuliches Ergebnis sei, dass demnächst bei einem Ehepaar der Lärm umfangreich gemessen werden solle.
Damit wird eine Forderung der Bürgerinitiative aufgegriffen. Das ist ein erster Schritt in die richtige Richtung. Bisher wurde der Lärm ausschließlich über mathematische Modelle unter bestimmten Voraussetzungen berechnet. Leider sind der Samtgemeindebürgermeister, die Bürgermeister der Gemeinden Hollenstedt, Appel und Wenzendorf sowie die Mehrzahl der PetitionsabsenderInnen über diese erste Maßnahme nicht informiert worden.

Die Kreiszeitung Wochenblatt Nord Heide berichtet am 01.05.2019 auf Seite 32 ausführlich über Schöneckes Besuch bei der BI:
A1: Jetzt wird gemessen, nicht gerechnet!

Hier geht es zum Internetauftritt der Bürgerinitiative "Lärmschutz A1 Hollenstedt"!

 

 

20.04.2019

Schleppende Sanierungen - Überplanung einer Ausgleichsfläche

Auf der letzten Sitzung der Umwelt-, Bau- und Planungsausschusses der Gemeinde Hollenstedt gab es wegweisende Themen für die wichtigste Mitgliedsgemeinde in der Samtgemeinde Hollenstedt.
Hollenstedts Bürgermeister Jürgen Böhme (CDU) und ein Planer berichteten, dass es Verzögerungen mit der Straßensanierung des Wennerstorfer Wegs gebe. Zwischen der Gemeinde und Hamburg Wasser gibt es unterschiedliche Auffassungen, wie der Schmutzwasserkanal unter der Straße verlaufen soll.

Auch mit der Sanierung der Holzbrücke über die Este bei der Alten Burg geht es nicht voran. Die Finanzierung der unterschiedlichen Beteiligten ist immer noch unklar.

Der Überplanung eines 15 Meter breiten Grünstreifens, der als Ausgleichsmaßnahme dienen sollte, fand keine Zustimmung unserer GRÜNEN-Fraktion im Bauausschuss.

Die Kreiszeitung Wochenblatt Nordheide vom 17.04.2019 informiert auf Seite 15 über die Sitzung des UBP-Ausschusses:
"Hamburg Wasser bremst" / Gibt es doch Zuschüsse für die Brücke

update 26.04.2019:
Über das umweltpolitische Armutszeugnis berichtet die Kreislzeitung Wochenblatt Nord Heide auf Seite 23 am 24.04.2019:
Zoff um Grünstreifen

update 01.05.2019:
Erneut informiert die Kreiszeitung Wochenblatt Nord Heide vom 01.05.2019, Seite 20, über die Überplanung des Grünstreifens und lässt unser GRÜNES Gemeinderatsmitglied Ruth Alpers zu Wort kommen:
"Ein jahrzehntelanger Rechtsbruch"

 

 

16.04.2019

Umweltschützer kommen einander in die Quere

Gut gemeint, ist nicht gleich gut gemacht - so geschehen an der Este.
Unser GRÜNES Samtgemeinderatsmitglied Ludwig Hauschild mochte nicht seinen Augen trauen: An der Este bei der Alten Burg in Hollenstedt lagern einige Tonnen Steine. Der Boden wird stark geschädigt.
Über Kommunikationsprobleme in der Unteren Naturschutzbehörde und zwischen unterschiedlichen Verbänden und Vereinen berichtet die Kreiszeitung Wochenblatt Nordheide Elbe & Geest am 13.04.2019 auf Seite 5:

Vermeintlicher Umweltfrevel dient der Renaturierung

update 21.05.2019:
Die Kreiszeitung Wochenblatt Nord Heide informiert am 21.05.2019 auf Seite 23 darüber, dass die Kommunikationsprobleme der Naturschützer behoben sind und dass die Arbeiten in und an der Este abgeschlossen sind.
Naturschutz an Este vereint

 

 

Im Mittelpunkt der Sitzung des Samtgemeinderates am letzten Montag in Holvede stand der Doppelhaushalt 2019/20. Gibt doch die finale Beratung des Haushalts Gelegenheit, eine kleine Rückschau und einen Ausblick auf die Entwicklung in unserer Samtgemeinde zu werfen.
Hier geht es zur Tagesordnung: 

Unser GRÜNES Mitglied im Samtgemeinderat und Vorsitzender des Finanzausschusses, Manfred Thiel, erklärte die Bauchschmerzen unserer Fraktion, eine Zustimmung zu erteilen. Dass der Haushalt so zustande kam, wäre dem Streichkonzert der letzten Wochen zu verdanken. Gestrichen wurde zum Beispiel der Bau bzw. die Sanierung des Rathauses (2,25 Mio. €) und die Erweiterung des Moisburger Feuerwehrhauses (200.000 €). 

Um den vollständigen Artikel zu lesen, müssen Sie auf die Schlagzeile klicken!

 

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In der Diskussion um ein neues Rathaus ist kein Ende in Sicht. Wunsch und Finanzierbarkeit liegen weit auseinander. Entscheidungen müssen her.

Im Doppelhaushalt 2019/20 hat die Samtgemeindeverwaltung 2,25 Mio. Euro für den Bau eines neuen Rathauses vorgesehen. Bei dem Investitionsbetrag handelt es sich um einen Saldo aus dem Verkauf der alten Immobilie in der Hauptstraße und einen Neubau an anderer Stelle. Der Standort für ein neues Samtgemeinderathaus ist dabei völlig ungewiss.
Schon der ehemalige Samtgemeindebürgermeister versuchte einen Neubau des Rathauses im Haushalt unterzubringen, scheiterte jedoch an der damaligen Mehrheitsgruppe von CDU/WGH, die sowohl die Notwendigkeit als auch die finanzielle Grundlage als nicht gegeben ansah.
Der aktuelle Samtgemeindebürgermeister brachte seinen großen Investitionswunsch nun erneut in den Haushaltsentwurf ein. Die Hollenstedter Mehrheitsgruppe aus CDU/SPD sieht hier jedoch das Potenzial, den Rotstift anzusetzen, um den Haushalt aus der Schieflage zu bringen.

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25.01.2019

Offene Ganztagsschule

Seit Monaten beklagt unsere GRÜNEN-Fraktion, dass die Finanzierung der Offenen Ganztagsschule intransparent ist. Ständig korrigiert die Verwaltung die Höhe der Zuschüsse, die die Samtgemeinde leisten soll. Planungssicherheit bei angespannter Haushaltslage sieht anderes aus.
Über die letzte Schulausschusssitzung berichtet die Kreiszeitung Wochenblatt Nord Heide am 23.01.2019 auf Seite 16 und lässt unser Ausschussmitglied Christiane Melbeck zu Wort kommen:
"Politik wurde übergangen"

 

 

14.01.2019

Denkmal - Streuobstwiese - LED - Este-Brücke

Die Kreiszeitung Wochenblatt Nord Heide berichtet am 19.12.2018 auf Seite 15 etwas reißerisch über das Hollenstedter Ehrennmal. Probleme gibt es mit der Anlage, die als Treffpunkt gern gewählt wird. Auf die Absprerrung könnte verzichtet werden, wenn für die Besucher eine andere Alternative angeboten würde.
Ein Denkmal in Ketten

Am 09.01.2019 informiert die Kreiszeitung Wochenblatt Nord Heide auf Seite 17 über die unsinnige Maßnahme der Volksbank Geest, die Bäume auf der Streuobstwiese im Zentrum von Hollenstedt verpflanzt zu haben. Ziel der Bank ist es, die Fläche zu versilbern. Die aktuellen Bebauungspläne geben allerdings nur Platz für zwei Doppelhaushälften. Mal sehen wie der Unfug weiter geht.
Die (Obst-)bäume sind weg

Nicht nur Ärgerliches gibt es zu berichten. Hollenstedt rüstet die Straßenbeleuchtung auf LED um. In der Kreiszeitung Wochenblatt Nord Heide Elbe & Geest ist am 12.09.2019 auf Seite 13 folgender Artikel zu lesen:
Straßenbeleuchtung wird auf LED umgestellt

update 16.01.2019
Midja Schrader, Redakteur der Kreiszeitung Wochenblatt Nord Heide, berichtet und kommentiert am 16.01.2019 auf den Seiten 1 und 18 den erbärmlichen Zustand der hölzernen Este-Brücke in der Nähe der Hollenstedter Wallanlage. Die Forderung nach Finanzierung der Reparatur durch den Regionalpark Rosengarten trifft auf unsere Zustimmung.
Regionalpark Rosengarten: Bitte übernehmen! // Wer saniert die Brücke?

update 25.01.2019
Die Gemeinde Hollenstedt hat neuerdings einen eigenen Internetauftritt, der sich jedoch noch im Aufbau befindet.
Die Kreiszeitung Wochenblatt Nord Heide berichtet am 23.01.2019 auf Seite 16 über die Innovation. Wir hoffen, dass die Internetseite auch gepflegt wird.
Hollenstedt ist nun online

Hier geht es zum Internetauftritt der Mitgliedsgemeinde!

 

 

 

14.01.2019

Grünzeugannahmestelle - Baugebiet Rahheideweg

Die Lärmbelastung in Grauen könnte sehr steigen, wenn die Absicht des Landkreises realisiert würde, eine Annahmestelle für Grünzeug dort einzurichten. Die Kreiszeitung Wochenblatt Nord Heide berichtet am 19.12.2018 auf Seite 14 über die Informationsveranstaltung in Appel zu diesen Plänen.
Bürger befürchten eine "Verkehrsinvasion"

Am Rahheideweg in Eversen-Heidel soll ein Acker in Bauland umgewandelt werden. Das Planverfahren ist auf dem Weg. Die öffentliche Beteilligung findet im Deutschen Haus am 15.01. statt. Mehr gibt es in der Kreiszeitung Wochenblatt Nordheide Elbe & Geest vom 12.01.2019 auf Seite 13 zu lesen:
Neues Baugebiet am Rahheideweg

update 21.05.2019:
Auf Seite 21 von der Kreiszeitung Wochenblatt Nord Heide am 21.05.2019 erfahren die Leserinnen und Leser, dass der Bebauungsplan in Appel für die Grünzeugannahmestelle fehlerhaft ist. Daher sind der Landkreis und die Gemeinde Neu Wulmstorf auf der Suche nach einer schnellen Alternative:
Grünschnittannahme: Keine Lösung absehbar

update 06.06.2019:
Viele Lösungen zu einen neuen Standort für die Grünschnittannahme sind sowohl im Kreis als auch in Neu Wulmstorf auf dem Tisch - passiert ist aber noch nichts.
Die Kreiszeitung Wochenblatt Nord Heide berichtet am 05.06.2019 auf Seite 22 erneut über die aktuellen Vorschläge:
"Für Grünschnitt ortsnahe Übergangslösung finden"

 

 

Schwerpunkt der letzten Sitzung des Gemeinderates Wenzendorf war die Vorstellung der aktuellen Pläne für den Bau eines neuen Dorfgemeinschaftshauses durch Vertreter der Fa. JuP.

In vorweihnachtlicher Atmosphäre fand die öffentliche Sitzung des Gemeinderates Wenzendorf statt. Zum Sachstandsbericht der Architekten stellten die Ratsmitglieder viele Fragen, insbesondere zur Heizungs- und Energietechnik. Unser GRÜNES Ratsmitglied Manfred Thiel regte noch an, die Möglichkeit einer E-Tankstelle auf dem zukünftigen Parkplatz zu berücksichtigen.

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Die mit vielen Tagesordnungspunkten gespickte Sitzung des Samtgemeinderates in einem nichtöffentlichen und öffentlichen Teil am 26.11.2018 in der Glockenbergschule hatte als wichtige Punkte
• die nichtöffentliche Präsentation der Organisationsuntersuchung,
• den Vorentwurf einer Änderung des Flächennutzungsplanes für Vorrangflächen zur Windenergienutzung,
• die Finanzierung des Kinderspielkreises in Halvesbostel,
• die Aufstellung eines Lärmaktionsplanes und vieles mehr.
Die Sitzung endete nach viereinhalb Stunden mit einer Entschuldigung des Samtgemeindebürgermeisters.

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23.11.2018

Das liebe Geld

Das Geld der Bürgerinnen und Bürger in der Samtgemeinde soll sinnvoll und gerecht ausgegeben werden. Da die Ausgaben deutlich größer als die Einnahmen sind, muss letztendlich die Politik darüber entscheiden, welche Einnahmen unpopulär erhöht und welche schmerzhaften Kürzungen vorgenommen werden. Es ist nach unserer Auffassung an allen Schrauben zu drehen. Nur so kann ein ordnungsgemäßer Kommunalhaushalt aufgestellt werden. Insbesondere die Finanzbeziehungen zwischen der Samtgemeinde und ihren Mitgliedsgemeinden sollten nach unserer Auffassung reformiert werden. Da sehen wir einen wichtigen Ansatz.

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Auf der letzten Samtgemeinderatssitzung wurden unter anderem unsere Forderung nach einem Glyphosat-Verbot behandelt. Wie schon im Umwelt-, Bau- und Ordnungsausschuss stimmte die Mehrheit gegen unseren Antrag „Artenvielfalt erhöhen – Insektensterben stoppen“.
Das Argument der Mehrheitsfraktion, der Bauhof setze glyphosathaltige Chemikalien als Unkrautvernichter sowieso nicht ein, sticht unseres Erachtens nicht. Bei der Vielzahl der samtgemeindeeigenen Flächen und den vielen Akteuren (Freibad, Rathaus, Krippen, Kitas, Grundschule, Bauhof, Friedhof usw.) gilt es, bei diesem umweltpolitischen Aspekt ein Zeichen zu setzen. Im Umkehrschluss könnte man nun vermuten, durch die Ablehnung des Rates werde die Anwendung von Mitteln mit dem umstrittenen Herbizid ermöglicht. Immer wieder wird uns auch entgegengehalten, dass Glyphosat verboten sei – leider stimmt das so nicht. Schnell gegoogelt findet man diverse Produkte mit diesem Wirkstoff angeboten. Wir werden zu diesem Thema weiterhin am Ball bleiben.
In dem Bericht des Samtgemeindebürgermeisters wurde auf einen Vorfall im Rahmen des Herbstmarktes hingewiesen: Ein Feuerwehrmann trug am Grillstand der Freiwilligen Feuerwehren ein T-Shirt mit der Abbildung des Reichsadlers und der Aufschrift „Klagt nicht, kämpft“. Solch ein Shirt ist nicht verboten, weist aber auf rechtsradikales Gedankengut hin. Unsere Fraktionsvorsitzende Christiane Melbeck schrieb an den aufmerksamen Besucher des Herbstmarktes: „Das öffentliche Tragen und zur Schau stellen rechtsradikaler Symbolik von Mitgliedern einer Freiwilligen Feuerwehr der Samtgemeinde Hollenstedt bei einer gemeindlichen Veranstaltung ist nicht hinnehmbar.“

Hier geht es zu den Berichten der Kreiszeitung Wochenblatt:
03.10.2018 T-Shirt eines Retters sorgt für Ärger
10.10.2018 „Feuerwehr ist unpolitisch“

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23.08.2018

"Radwegverbesserung ist eine Verschlimmbesserung"

Schon im Mai letzten Jahres berichtete die Kreiszeitung Wochenblatt über den marode Zustand der Radwege, insbesondere der Strecke zwischen Hollenstedt und Holvede:
"Der absolut schlechteste Radweg"

Die inzwischen fertiggestellten Ausbesserungen erweisen sich offensichtlich als mangelhaft.
Lesen Sie hier den Artikel "Radwegverbesserung ist eine Verschlimmbesserung" vom 22.08.2018.

update 25.08.2018:
Die Kreiszeitung Wochenblatt Nordheide Elbe & Geest berichtet am 25.08.2018 auf Seite 11, dass die mangelhaften Ausbesserungsarbeiten am Radweg Hollenstedt/Holvede der Kreisverwaltung bekannt wären.
Der Radweg-Pfusch

 

 

Mehrere Berichte über die Belastung von niedersächsischen Oberflächengewässern waren für unsere GRÜNEN-Fraktion in der Samtgemeinde Anlass genug, eine schriftliche Anfrage über die Belastung der Este an die Verwaltung zu stellen. In der schriftlichen Anfrage konzentriert sich GRÜNEN-Ratsmitglied Manfred Thiel auf die Möglichkeit, dass über das Abwasser der Kläranlage in Hollenstedt multiresistente Keime und Medikamentenrückstände in die Este bis nach Moisburg und Buxtehude gelangen.

Hier finden Sie einige Links, die zu entsprechenden Berichten führen:
Resistente Keime: Niedersachsen prüft Gewässer

Wie gefährlich sind Arznei-Wirkstoffe in Gewässern?

Auf der Spur der Superkeime

Was ist Ihnen sauberes Wasser wert?

Die Kreiszeitung Wochenblatt Nord Heide vom 01.08.2018 berichtet auf Seite 28 über die schriftliche Anfrage:
Keime in der Este?

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Soziale Themen beherrschten die Tagesordnung der Sitzung des Samtgemeinderates Hollenstedt am 25.06. in Klauenburg. Über die Finanzierung des Kinderspielkreises Halvesbostel, über die Entscheidung Eigenbau oder Mietzahlungen für die neuen Elementar- und Krippeneinrichtungen in Hollenstedt und Moisburg sowie über die Änderung der Gebührensatzung für die Kindertagesstätten wurde engagiert diskutiert und dann beschlossen.

Dass der Spielkreis in Halvesbostel eine wichtige Einrichtung der Gemeinde ist, ist bekannt. Aufgrund des handwerklich schlecht gemachten Gesetzes von SPD/CDU in Hannover wurden die über 60 Spielkreise in Niedersachsen bei der zukünftigen Beitragsfreiheit leider nicht berücksichtigt. Bis zum Jahresende springt hier nun die Samtgemeinde ein. Eine langfristige Lösung muss jedoch noch gefunden werden.

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Die Tagesordnung der letzten öffentlichen Sitzung des Gemeinderates Wenzendorf am Donnerstag, dem 21.06., versprach keine kontroversen Themen. So war die Sitzung mit zwei interessierten Bürgerinnen sehr schlecht besucht. Der Bericht des Bürgermeisters sorgte jedoch für Staunen. Beim Tagesordnungspunkt „Anfragen und Anregungen der Ratsmitglieder“ wurden ca. zwanzig unterschiedliche Themen angesprochen.

Wenzendorfs Bürgermeister, Manfred Cohrs (WGW/CDU), berichtete über die Genehmigung über die Zuwendungen für das Projekt „Dorfgemeinschaftshaus“. Für den Bau des Dorfgemeinschaftshauses seien die Gelder bewilligt, für die Arbeiten im Außenbereich jedoch noch nicht.
Das Repowering der Windkraftanlagen zwischen Wennerstorf und dem Gewerbegebiet sei gestartet und ein Vertrag mit dem Betreiber über die Nutzung bestimmter öffentlicher Wege werde demnächst abgeschlossen. Dabei geht es im Wesentlichen um die Stromleitungen, die in mindestens 80 cm Tiefe vergraben werden und von den zwei neuen WKA entlang des Dangerser Weges, der Otto-Lilienthal-Straße über die B3 durch den Stuvenwald zum Umspannwerk in Buchholz/Steinbeck führen.

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Der GRÜNE Ortsverband Hollenstedt lädt zu einem weiteren „Grünschnack“ ein.
Die Informations- und Gesprächsveranstaltung zum aktuellen Thema „Bienensterben – Was tun?“ findet am Donnerstag, dem 07.06., Beginn 19:00 Uhr, in lockerer Atmosphäre im bekannten Arpshof-Café in Dierstorf, Am Schulberg 6, statt.

Für die Gesprächsrunde konnten die Gärtnerin Monika Cohrs sowie der Gärtner Ludwig Hauschild gewonnen werden.

Schon im März stellte die Grünen-Fraktion in der Samtgemeinde einen umfangreichen Antrag „Artenvielfalt erhöhen – Insektensterben stoppen“. Drei Aspekte umfasst im Wesentlichen das Anliegen der Grünen: Verzicht auf den Einsatz von Glyphosat, kommunale Grünflächen mit Blütenpflanzen versehen und allmähliche Umstellung der Straßenbeleuchtung auf insektenfreundliche LED. Der Antrag liegt den politischen Gremien noch zur weiteren Beratung vor. 

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14.05.2018

"Keine Angst vor Wespen und Hornissen"

Das Hollenstedter Wochenblatt macht am 09.05.2018 darauf aufmerksam, dass es bei der Naturschutzabteilung des Landkreises Harburg kostenlose Beratung gibt, wenn man Probleme mit Wespen und Hornissen hat. Die Umsiedllung eines Nestes ist allerdings gebührenpflichtig.
Hier geht es zur Naturschutzabteilung und hier zur Liste der örtlichen Beraterinnen und Berater.

Den Artikel "Keine Angst vor Wespen und Hornissen" zum Nachlesen finden Sie hier.

 

 

Nach 16 Wochen tagte mal wieder der Samtgemeinderat. Es wurde kaum beraten, vieles einstimmig beschlossen, so dass in rekordverdächtiger Zeit die Tagesordnung im Hof Oelkers abgearbeitet wurde.
Die 14. Änderung der Satzung über die Beseitigung von Abwasser aus Grundstücksabwasseranlagen und die Erhebung von Benutzungsgebühren lässt die Benutzer von Kleinkläranlagen tiefer in die Tasche greifen. So erhöht sich zum Beispiel die Regel- und Bedarfsentleerung Fäkalschlamm von 28,88 € auf 42,19 € beträchtlich. Ursache für die Steigerung sind im Wesentlichen die Preise des anbietenden Unternehmens für den Transport nach Maschen die steigenden Verwaltungskosten.
Zur Änderungsvereinbarung über die Wahrnehmung von Aufgaben der Jugendhilfe hat sich unsere GRÜNE Fraktion enthalten, weil nach deren Auffassung die Kostenübernahme des Kreises für die Schaffung und Bereitstellung von Krippe und Kita zu gering sei. Unser GRÜNEN-Fraktionsmitglied Ruth Alpers sagte: „Der Kreis stiehlt sich aus der Verantwortung und zahlt nur einen geringen Teil der Kosten an die Kommunen. Leider ist hier auf der untersten Verwaltungsebene es zum Prinzip geworden, lieber den Spatzen in der Hand zu halten als der Taube auf dem Dach zu folgen.“ 

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25.04.2018

Artenvielfalt erhöhen, Gifte stoppen - auch in der Samtgemeinde

Der großflächige, häufige Pestizideinsatz gehört zu den stärksten Treibern des Artensterbens. Die Wirkstoffmenge ist in den letzten 20 Jahren um rund ein Drittel gestiegen: von 1994 bis 2015 von knapp 27.000 Tonnen auf knapp 35.000 Tonnen. Ackergifte treffen nicht nur die Lebewesen, gegen die sie eingesetzt werden. Sie vernichten flächendeckend sowohl Wildkräuter als auch Insekten. Die Folgen sind alarmierend: Heute leben über 50 Prozent weniger Vögel als noch vor 30 Jahren auf den landwirtschaftlichen Flächen Deutschlands.
Zahlreiche Studien zeigen, dass große Einsparungen beim Pestizideinsatz ohne Ertragseinbußen möglich sind. Deshalb fordern wir eine umfassende Pestizidreduktionsstrategie, um Ackergifte von unseren öffentlichen Flächen sowie Feldern zu bekommen und Vögel, Insekten und Wildkräuter zu schützen.
Insbesondere Neonikotinoide schädigen Honigbienen und wilde Bestäuber bei Orientierung und Fortpflanzung. Sie sind äußerst starke/giftige Insektizide. Mit winzigsten Mengen davon können ganze Bienenvölker ausrottet werden.
Am 28.2.18 hat die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) eine neue Studie zur Risikoeinschätzung der drei Pestizide Clothianidin, Imidacloprid und Thiamethoxam veröffentlicht. Das Ergebnis: Jegliche Nutzung dieser Neonikotinoide stellt ein Risiko für Bienen dar. Die Bienengifte müssen jetzt schleunigst vom Acker, der Frühling darf nicht noch stummer werden.

Diesen Sachverhalt hat GRÜNEN-Ratsfrau Ruth Alpers zum Anlass genommen, auf Samtgemeindeebene einen umfangreichen Antrag zu stellen, der Anfang Juni im Umwelt-, Bau- und Ordnungsausschuss behandelt werden wird.

Hier geht es zum Antrag Artenvielfalt erhöhen - Insektensterben stoppen .

Die Kreiszeitung Wochenblatt Nord Heide berichtet am 25.04.2018 auf Seite 21 über unsere bienenfreundliche Initiative: Grüne fordern:Kein Glyphosat mehr

Hier können Sie eine Animation zum Bienensterben und Was bringt die Biene auf die Beine anklicken!

update 19.05.2018: Die Kreiszeitung Wochenblatt Nordheide Elbe & Geest berichtet erneut über Maßnahmen, wie die Bienen gefördert werden können.
"Wir brauchen Bienen zum Überleben" und Bienen brauchen mehr Pollen und Nektar

 

 

An dem Weg „Am Rahden“ in Emmen in Richtung Moisburg findet sich linker Hand auf einer leichten Anhöhe ein Stück Land, das mit Gras bewachsen und rundherum mit ganz jungen Sträuchern und auch jungen Bäumen bepflanzt ist. Was hat es hiermit auf sich?
Um es vorweg zu nehmen, amtlich heißt dieses Stück: Kompensationsfläche „Achtern Schünen II-Heidelerche“; es ist ca. 2,5 ha groß und wurde von der Gemeinde Hollenstedt als Ausgleichfläche erworben. Im Herbst 2017 wurde dort eine Magerrasenmischung ausgesät. Das ist der eine Teil der Geschichte, der andere: der LandFrauen Verein Hollenstedt und Umgebung hatte die Idee, eine Blühwiese oder Ähnliches in unserer Landschaft zu schaffen. Aus einer Spendensammlung kamen 250 € zusammen. Die Idee wurde von Ludwig Hauschild, dem Vorsitzenden des Heimat- und Verkehrsverein Estetal e.V. aufgegriffen, und er brachte beides unter einen Hut.

        

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Einstimmig wurde der Doppelthaushalt 2018/19 am letzten Donnerstag bei der wieder gut besuchten Gemeinderatssitzung im Gemeindehaus Wenzendorf beschlossen. Es gab kaum strittige Themen in einer sachlich geführten Ratssitzung.

Mit ca. 1,9 Mio. Euro einschließlich Außenanlagen und Einrichtung wird das neue Dorfgemeinschaftshaus der bedeutendste Brocken der Gemeinde sein, davon werden ca. 900.000 € bezuschusst. Im Jahr 2018 wird die Dorferneuerung/ Regenentwässerung in Wennerstorf abgeschlossen sein. Mit fast 400.000 € wird mittelfristig für das Jahr 2020 die Umgestaltung der K40 in Dierstorf veranschlagt. Auch für die Straßenerneuerung Beckerberg sind mehr als 250.000 € unter dem Strich angedacht, wobei die Förderfähigkeit noch unklar ist. Aufgrund der veränderten Gesetzeslage für Spielcasinos senkte der Kämmerer die Einnahmen über die Vergnügungssteuer von 250.000 € auf zukünftig 120.000 €.
Das Anrufsammeltaxi wird in Wenzendorf leider viel zu wenig genutzt, nur noch 800 € werden zukünftig als Zuschuss pro Jahr geplant.

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06.02.2018

Karnevalsgag oder vorgezogener April-Scherz?

Die Kreiszeitung Wochenblatt Nord Heide vom 31.01.2018 berichtet auf Seite 19 über die Absicht von Hollenstedts Bürgermeister Jürgen Böhme, den alten Bahnhof und die dazugehörigen Grundstücke einschließlich kontaminierten Gleisbetten für die Gemeinde zu erwerben.
Ruth Alpers, Mitglied des Gemeinderates in Hollenstedt, reibt sich verwundert die Augen: „Vor mehr als zwei Jahren entnahm der Landkreis Proben, die eine bedenkliche Bodenbelastung bewiesen. Danach musste sogar Boden ausgetauscht werden, und an anderen Stellen wurde die Erde mit unbelasteter Erde vermischt; so sollte die Unbedenklichkeitsbescheinigung erreicht werden. Wir GRÜNEN im Hollenstedter Gemeinderat haben gegen die Satzung gestimmt, denn so unbedenklich ist das Gelände eben nicht. Für Wohnbebauung oder gar für Krippe und Kita ist das Areal ungeeignet.“
Der Landkreis bestehe darauf, dass keine Brunnen gebohrt werden, nicht nur zur Trinkwasserförderung, sondern für jegliche Zwecke wie z. B. für Heizungen. Und da der Lärmpegel wegen zweier Gewerbebetriebe zu hoch wäre, dürfen teilweise auch nur feststehende Fenster - also ohne Öffnungsmöglichkeiten - eingebaut werden. Zum anderen sei der zwischenzeitlich entstandene Grüngürtel auf dem ehemaligen Schienengelände ein erhaltenswerter Freiraum. Letztendlich könne die Gemeinde Hollenstedt den Bahnhof kaum kaufen, da er sich im Privatbesitz befinde. Nachvollziehen können Ruth Alpers und ihre Fraktionskollegen auch nicht, warum Bürgermeister Böhme nun schon seit zwei Jahren auf die Unbedenklichkeitserklärung des Landkreises warte, wenn doch angeblich alles paletti sein soll?

Hier geht es zum Artikel: Wird der Bahnhof gekauft?

Im Bauausschuss der Gemeinde Hollenstedt wurde gegen unsere Stimmen die Satzung über den Bebauungsplan "Bahnhof" genehmigt. Der Plan gilt erst dann, wenn ein gemeindlicher Beschluss vorliegt. Ohne Unbedenklichkeitsbescheinigung durch den Landkreis kann nicht gebaut werden, ohne Unbedenklichkeitsbescheinigung gibt es auch keinen B-Plan, da das Bauen und Wohnen auf einem Teil der Flächen trotz der Einschränkungen immer noch gesundheitsgefährdend sein kann.
Hier geht es zur Satzung "Bahnhof".

update 21.02.2018:
Ein zweites Mal berichtet die Kreiszeitung Wochenblatt Nord Heide am 21.02.2018 auf Seite 14 über den Plan von Bürgermeister Böhme, das alte Bahnhofgelände zu kaufen. Dabei kommt auch Fraktionschefin Ruth Alpers zu Wort.
Zweifel am Bebauungsplan

 

 

13.01.2018

Lärm, Ölverschmutzung und Autoraserei

Zu Beginn des neuen Jahres berichtet die Kreiszeitung Wochenblatt mit zwei Berichten über Umweltprobleme in Hollenstedt.
Bei dem ersten Artikel geht es um die Lärmbelästigung am Ahornweg, der zunehmend als Zufahrtsstraße zur Autobahnraststätte benutzt wird.
Im zweiten Bericht wird auf die Ölverschmutzung im Wohngebiet Achtern Bohnhoff einschließlich Kompetenzgerangel hingewiesen.

"Wohnen am A1-Zubringer"

Ölpest im Wohngebiet

update 17.01.2018
Die Kreiszeitung Wochenblatt nimmt die beiden Themen in ihrer Ausgabe vom 17.01.2018, Seite 18, auf:
Rennstrecke zur Raststätte
Das Öl soll schnell entfernt werden

update 25.01.2018
Über die Autoraserei auf der Tostedter Straße berichtet die Kreiszeitung Wochenblatt auf Seite 18 am 24.01.2018. In dem Artikel wird auf das Kompetenz-Hickhack zwischen Land und Gemeinde verwiesen, um Abhilfe zu schaffen. Jedoch: Wo ein Wille ist, da ist auch ein Weg.
Mit 110 km/h durch den Ort

update 07.02.2018
Die Kreiszeitung Wochenblatt berichtet erneut über die Raserei auf der Tostedter Straße und versucht das Kompetenz-Hickhack zu (er)klären.
"Landkreis ist in der Pflicht"

update 19.02.2017
Über die verbesserungswürdige Ampel an der Tostedter Straße informiert die Kreiszeitung Wochenblatt am 19.02.2018 auf Seite 11. Laut Artikel kündigt Heiner Schönecke an, dass im Frühjahr die Ampel mit LED nachgerüstet werden solle. Hoffentlich kümmer sich der Landtagsabgeordnete auch um den Autobahnlärm an der A1.
Die Ampel ist bald sicherer

update 28.02.2018
Am 28.02.2018 ist in der Kreiszeitung Wochenblatt Nord Heide auf Seite 14  zur Ölverschmutzung nachfolgender Artikel zu lesen:
Öl: "Achtern Bohnhoff" muss saniert werden

 

 

URL:http://gruene-hollenstedt.de/aktuelles/nc/1/